Deine neue Lieblingsband – Pascow – mit Gewinnspiel!

Pascow sind: Alex (Gitarre und Gesang), Ollo (Schlagzeug), Swen (Gitarre) und Flo (Bass). Pascow machen melodischen Punkrock mit intelligenten Texten und einer ordentlichen Portion Kreativität, was man schon an Songtiteln wie „If The Kids Are Arschlöcher“ oder „Thom York? Das hat uns die Intro eingebrockt“ erkennen kann. Den Bandnamen verdanken sie einer Nebenfigur aus Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere“, einem gewissen Victor Pascow, über dessen trauriges Schicksal wir jetzt hier mal lieber kein Wort verlieren.

Die Gründungsmitglieder von Pascow stammen aus Gimbweiler. Woher? Das Internet sagt: ein 418-Seelen-Dorf zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland (Wieder was dazugelernt!). Sie begannen 1998 zunächst als Trio. Mit Veröffentlichung des Debütalbums „Richard Nixon Discopistole“ kam dann Gitarrist Nummer Zwei Swen hinzu, der allerdings schon zuvor im Hintergrund an diversen Songs der Band mitgearbeitet hatte. Wie die ärzte haben Pascow bereits zwei Bassisten „verschlissen“ (O-Ton Presseinfo). Flo ist nun schon seit 2008 dabei.

Ihr letztes Album „Alles muss kaputt sein“ erschien 2010 bei Rookie Records, danach gab es 2012 noch eine Split-Single mit den Spermbirds, die mittlerweile vergriffen ist. Es ist also mal wieder Zeit für frisches Material: Laut Band-Homepage basteln sie aktuell an neuen Songs und unterbrechen ihre Tüftelei nur kurz mal fürs Ärztival in Bremen – Und für die Beantwortung unserer Fragen ;-):

Wie war euer erstes Konzerterlebnis mit die ärzte?
Alex: Ich glaube hier hat jeder von uns seine eigene Geschichte. Ich selbst habe die ärzte zum ersten Mal im Rahmen ihrer Reunion-Tour zum Album „Bestie in Menschengestalt“ in Saarbrücken gesehen. Das Konzert war damals echt gut und da ich befürchtete, dass die Band sich wieder rasch auflösen könnte, hatte ich mich ziemlich mit Shirts und Kram eingedeckt. Das Ganze muss Anfang / Mitte der Neunziger gewesen sein.

Welches ist euer Lieblingssong von die ärzte?
Alex: Schwierige Frage. Ich könnte dir sicher aus jeder Phase einen Song nennen, den ich noch immer gut finde und da ich mich nicht auf einen einzelnen Song festlegen möchte, kommen hier meine Favoriten, nach Bandmitgliedern bzw. Songwritern unterteilt:
Bela B.: Alleine in der Nacht
Farin U.: Grace Kelly
Sahnie: Trockenschütteln ;-)
Rod: Sohn der Leere
Hagen hat selbst keine Songs geschrieben oder irre ich mich?

Welchen Song von die ärzte würdet ihr gern mal covern?
Alex: Ich habe mal in einer Art Schülerband gespielt und mit dieser haben wir „Geschwisterliebe“ und „Schrei nach Liebe“ gecovert. „Geschwisterliebe“ haben wir in dieser Trümmercombo übrigens total falsch gespielt. Als Band haben wir heute wesentlich mehr Respekt vor den Songs anderer Musiker und finden eine Coverversion dann gelungen, wenn sie anders als das Original, aber trotzdem gut ist. Vielleicht könnte man „Rock´n`Roll Übermensch“ im Rahmen einer Coverversion in ein anderes Licht rücken. Ich denke, dass dieser Song auch in einer anderen Version funktionieren würde.

Was war eure Reaktion als klar wurde, dass ihr die ärzte bei ihren ärztivals supporten würdet?
Alex: Wir haben uns natürlich geehrt gefühlt und wollten gleich wissen, welche weiteren Bands noch spielen sollen. Nicht, dass du uns falsch verstehst, die ärzte sind die Gastgeber und die ärzte sind an einem solchen Abend die absoluten Herren in der Manege, aber sie haben, wie auch schon oft in der Vergangenheit, ein paar wirklich ausgezeichnete und außergewöhnlich Gäste eingeladen, die ein solches Konzert wirklich bereichern. Ich freue mich z. B. sehr auf UK SUBS und ich hätte in Losheim gerne FRAU POTZ gesehen, um nur mal 2 Beispiele zu nennen.

Wann war euer erster Kontakt mit die ärzte sowohl musikalisch als auch persönlich (Bsp.: Schulhof/Radio und/oder Festival)?
Alex: Ich selbst habe die ärzte im Alter von 12 Jahren kennen gelernt. Ganz klassisch auf dem Schulhof, wo Tapes mit „verbotenen Songs“ getauscht wurden. Auf solchen Tapes befanden sich dann Songs wie „Sie kratzt“, „Geschwisterliebe“ oder „Hannelore Kohl“ von der „Ab 18“ 10“. Neben den Songs von die ärzte gab es auf solchen Tapes auch noch andere vermeintlich verruchte Songs wie „Hofgarten“ von den „Toten Hosen“, „Polizei SA/SS“ von Slime oder „Du brauchst es“ von „Abstürzende Brieftauben“. Leider befanden sich auf solchen Kassetten immer auch mal Stücke von Bands, die einfach beschissen sind. Namen brauche ich wohl nicht zu nennen. Cool war, was verboten schien, fast egal aus welcher Richtung es kam. Persönlich haben wir die ärzte im Rahmen eines Konzertes in Losheim im Saarland getroffen, bei dem wir im Vorprogramm gespielt haben.

Gewinnspiel: Wir verlosen 3x ein Exemplar des Albums „Alles muss kaputt sein“. Beantwortet uns einfach folgende Frage: Wie hieß Pascow’s Debütalbum? Teilnehmen könnt ihr mit unserem Gewinnspielformular!

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Deine neue Lieblingsband Nachlese – U.K. Subs

Noch eine Band aus der Kategorie „alte Hasen“ in der Punkszene. Farin Urlaub kündigt sie am 24.08. in Bremen wie folgt an: „Wir haben Gäste dabei, eine Band, die sich 1976 gegründet hat. Ihr merkt schon, wir sind langsam so verzweifelt, wir suchen echt die Dinosaurier damit wir halbwegs gut aussehen. Die älteste Punkband, die wir gefunden haben […]“ und weil es diese britische Band schon etliche Jahre gibt, hat sich an der Besetzung auch einiges getan. Aktuell ist Charlie Harper für den Gesang zuständig, Jet für die Gitarre, Alvin Gibbs für den Bass und Jamie Oliver für das Schlagzeug. Obwohl Charlie Harper als einziges Mitglied aus der Gründungszeit dabei ist, löste sich die Band nie auf.

Nach einem Konzert von The Damned gründete Charlie Harper die Band, mit der er ebenfalls die Musikrichtung verfolgen wollte. Ursprünglich sollte der Name der Band SUBS lauten. Da dieser schon vergeben war, fügten sie ein U.K. hinzu, was aus der Single „Anarchy in the U.K.“ von den Sex Pistols stammte. Ihre größten Erfolge hatten sie ganz klar zu ihrer Gründerzeit mit ihrem Debütalbum „Another Kind of Blues“ und erreichten sogar Platz 21 der englischen Charts. U.K. Subs kommen aus London und machen klaren harten Punk und sich dessen immer treu geblieben.

Im Laufe der Jahre tourten sie als Vorband der Ramones und The Police. Neben zahlreichen Auftritten in Ländern, wie Holland, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Finnland und Los Angeles, Chicago und Detroit, waren sie 1983 die erste Punkrockband, die im kommunistischen Polen ein Konzert gab.

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Deine neue Lieblingsband Nachlese – Katzenjammer

Die Kurzfassung: Man nehme vier Musikerinnen, 10 verschiedene Instrumente auf der Bühne, die Genres Folk, Pop, Rock, Jazz, Country und mischt alles gründlich durch. Das Ergebnis: Katzenjammer!

Die Langfassung:
Die Band besteht aus: Anne Marit Bergheim, Solveig Heilo, Turid Jørgensen und Marianne Sveen, allesamt aus Norwegen. Live spielen sie auf akustischen Instrumenten, auf dem zweiten Album ist auch mal eine E-Gitarre oder Synthiesounds zu hören. Das wohl auffälligste Instrument der Band ist die Bass-Balalaika mit dem Katzengesicht. Es wird auch als das „fünfte Bandmitglied“ bezeichnet und hat sogar einen eigenen Namen: Akerø, nach dem norwegischen TV-Star Dan Børge Akerø. Auf der Bühne werden unter anderem noch folgende Instrumente gespielt: Akkordeon, Banjo, Gitarre, Klavier, Mandoline, Mundharmonika, Mandoline, Schlagzeug, Trompete, Ukulele. Jede der vier singt und spielt dabei ein, manchmal zwei, oder sogar drei Instrumente gleichzeitig!

Der Name Katzenjammer kommt aus dem Comicstrip „The Katzenjammer Kids“. Gegründet haben sie sich 2005 in Oslo, wo drei von ihnen Musik studierten. Mats Rybø, ein Freund der Band schrieb die meisten Stücke auf dem ersten Album. Zu Anfang war noch Tuva Andersen Mitglied der Band, die diese aber noch vor dem ersten Album verlies. Statt ihrer kam Marianne Sveen ins Boot.
Mit mehreren erfolgreichen Auftritten, unter anderem als Vorband von Kaizers Orchestra bei deren Norwegen-Tour, und einem Auftritt bei der TV-Talentshow „Kjempesjansen“ erspielten sie sich eine Fangemeinde, die 2008 dafür sorgte, dass der Song „A Bar in Amsterdam“ bei den Jahreshörercharts der norwegischen Radiostation NRK-Urørt den dritten Platz belegte. Mit einem Auftritt beim Musikfestival „by:Larm“ gelang ihnen im gleichen Jahr der Durchbruch, durch den sie zum Beispiel innerhalb von 90 Tagen zwei Mal den 1500 Leute fassenden „Club Rockefeller“ in Oslo komplett füllten. Ebenfalls 2008 erschien dann ihr erstes Album namens „Le Pop“, für das sie eine Nominierung des norwegischen Grammys als bester Newcomer bekamen.
Es folgte eine sogar die USA umfassende Tour. In Deutschland waren sie neben eigenen Konzerten schon beim „Fusion Festival“, dem „Taubertal Festival“, dem „Hurricane Festival“ und dem „Southside Festival“ zu sehen. 2011 kam ihr zweites Album „A Kiss Before You Go“ heraus, mit dem sie in Norwegen den sechsten und in Deutschland den siebten Platz der Albumcharts belegten und Goldstatus erreichten. Mit diesem Album tourten sie durch Europa. Bei dieser Tour entstand das Live-Album „A Kiss Before You Go: Live in Hamburg“, welches 2012 als BluRay und DVD veröffentlicht wurde. Im Herbst des selben Jahres spielten sie noch eine Tour durch Großbritannien. Die vier Damen arbeiten momentan an ihrem dritten Album, aus dem sie auch schon zwei neue Songs live vorgestellt haben: Johnny Blowtorch und Old de Spain:

Im Sommer 2013 hatten Katzenjammer nur wenige Festival-Auftritte und einzelne Konzerte, was aber auch persönliche Gründe hat: Turid hat bereits im April ein Kind zur Welt gebracht und bei Marianne dauert es auch nicht mehr lange, wie die Besucher letzte Woche in Bonn oder bei die ärzte in Bremen feststellen durften. Wir wünschen natürlich alles Gute! :)

Deine neue Lieblingsband Nachlese – Kraftklub

Der Zusammenschluss zweier Genres, nämlich (Indie-)Rock und Rap, rührt von ihrem Zusammenschluss zweier Interpreten her: dem MC Bernd Bass (Felix Brummer) und der Band Neon Blocks (Karl Schumann, Max Marschk, Steffen Israel, Till Brummer).
Aus dem Rap hat Herr Bass die Texte, die Alltagsprobleme behandeln, und dabei auch kritisch sein können, und die Fokussierung auf den Rhythmus mitgebracht, Neon Blocks liefern die Melodien und Riffs. Eine schlaue Mischung (die sie selbstironisch als „Randie Pop“ bezeichnen), denn ihre Songs sprechen sowohl Rap-Fans als auch Leute an, die gerne Musik in ihrer Musik haben. Kraftklub haben nichts neues erfunden, aber machen ihre Sache verdammt gut. Es ist schwierig, beim Hören nicht zumindest mit dem Kopf oder Fuß zu wippen. Auch die Sorge, die Musik würde von den inhaltsvollen Texten ablenken, ist unbegründet. Sie ergänzt diese, lenkt die Aufmerksamkeit sogar eher darauf, da sich einzelne Lieder, und innerhalb der Lieder Strophe, Refrain und Bridge, sehr unterscheiden. Ohne Eintönigkeit fließt einem die Musik also nicht einfach nur durch die Ohren, sondern lässt immer wieder aufhorchen, selbst wenn man beim Hören mit anderem (wie zum Beispiel dem Schreiben dieses Textes) beschäftigt ist. Besonders hervorgehoben sei hier das Lied „Mein Leben“ mit seinem Taktwechsel und die an Gruselfilme erinnernde Hintergrundmelodie.

Kraftklubs Name kommt tatsächlich daher: einem Kraftklub. 2006 trafen Band und Rapper erstmals aufeinander. Laut eigener Aussage „[haben sie dann für ihre] Atzen im Fitnesscenter bisschen Musik gemacht. Damit die was zum Pumpen haben.“ Gleichzeitig soll der Name ein Seitenhieb auf die Mischung aus Deutsch und Englisch „Denglisch“ darstellen, was sie mit dem Titel ihres 2012 erschienenen Debütalbums „Mit K“ unterstreichen.
Nachdem sie 2009 beim Splash-Festival (damals noch als „Bass Boy feat. Neon Blocks“) erstmals außerhalb eines Fitnessstudios auftraten, ging es zurück ins (diesmal Ton-)Studio und Kraftklub wurde gegründet.
Für ihre 2010 erschienene EP „Adonis Maximus“ bekamen sie den „New Music Award“ und damit die Aufmerksamkeit größerer Labels, was im Januar 2011 zu einem Vertrag mit „Universal Domestic Rock/Vertigo“ führte. Es folgten Support-Auftritte bei einer beachtlichen Reihe Künstler: Beatsteaks, Fettes Brot, Casper, die ärzte und sogar Rammstein.
Ihre erste Single „Zu jung“ kam im August 2011 heraus. Einen Monat später folgte „Ich will nicht nach Berlin“, mit dem sie beim „Bundesvision Song Contest“ den fünften Platz erreichten.
Im Januar 2012 erschien dann ihr oben bereist genanntes Debütalbum „Mit K“, welches auf Platz 1 der deutschen Charts einstieg.
Zusammen mit K.I.Z. Gaben sie im April ein nur wenige Stunden vorher bei sozialen Netzwerken angekündigtes Konzert auf dem Dach des Chemnitzer Gewerbekomplexes „Terminal 3“. Dies geschah im Rahmen der von ARTE in Auftrag gegebenen Doku-Reihe „Durch die Nacht mit…“.
Erstmals außerhalb von Europa spielten sie im September bei der „Con K“-Tour in Kolumbien.
Ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzten sie im März 2013, als sie sich von der Nominiertenliste des Echos streichen lassen wollten, da die in der breiten Masse als rechtspopulistisch angesehene Band Frei.Wild ebenfalls nominiert waren. Die Band MIA. und die ärzte meldeten sich ebenso zu Wort, woraufhin Frei.Wild von der Liste der Nominierten gestrichen wurde.
Schon früher haben sich Kraftklub von der Frage des Rechts-seins, hervorgebracht durch die Ähnlichkeit ihres Namens mit rechtsradikalen Bands wie zum Beispiel Störkraft, Kraftschlag oder Kraftgewitter, distanziert, und zwar mit den Worten: „Politik ist für’n Arsch“.

Links für mehr:
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Auftritt beim Rock’n’Heim 2013

Deine neue Lieblingsband Nachlese – Bonaparte

Bonaparte? Was ist eigentlich ein Bonaparte? Abgesehen von einem französischen Kaiser ist das eine Band. Oder besser: Ein sehr bekloppter Herr Tobias Jundt, der eine Menge sehr bekloppter Menschen um sich schart, um Musik zu machen. Auf ihrer Webseite beschreiben sie sich wie folgt: „you can say we are from germany, france, america, switzerland, mexico, israel, persia, new zealand, canada & brazil but we sound like something else.“

Etwas anderes, das sind sie. Ihr Stil wird gern als „Visual Trash Punk“ bezeichnet. Ein bisschen aussagekräftiger sind die Genres Electro-Punk, Synthie-Pop, Jazz oder auch Dance-Punk, Electronic Rock und Indie. Bonaparte sind nicht zu definieren. Trotzdem, oder gerade deshalb, machen sie Spaß.
Besonders zeichnen sie sich durch ihre Live-Shows aus, die ein bisschen an eine Freakshow eines Zirkusses erinnert: abgefahrene Kostüme, Feuerspucker, Tänzer, Würstchengriller und Stripper. Gut, die letzten beiden passen nicht so gut in den Zirkus, was aber auch nur wieder zeigt, wie undefinierbar diese Band ist: Nicht einmal als Freakshow kann man sie bezeichnen.

2006 als Soloprojekt bei einem längeren Aufenthalt in Barcelona gegründet, fanden sich in Berlin bald ein paar Mitmusiker und es konnten Konzerte gespielt werden. Diese sprachen sich schon allein durch die Bühnenshow schnell herum und schon bald waren Bonaparte ein Underground-Phänomen.
2008 kam das erste Album namens „Too Much“ heraus, 2010 das Zweitwerk „My Horse Likes You“ und 2012 ihr aktuelles Album „Sorry, We’re Open“.
Selbst wenn einem die Musik nicht zusagt, haben wohl alle, die zu einem der Konzerte in Uelzen oder Coburg gegangen sind, eine Show miterleben dürfen, die sie so schnell nicht vergessen werden.

Und wer in Bamberg letztes Jahr dabei war und sich fragt, wer die fremden Hampelmänner waren, die zeitweise über die Bühne hüpften: Herr Bonaparte und Deichkind. Sie drehten bei die ärzte auf der Bühne das Video zu ihrem Song „Alles schon gesehen“.