Neues von Farin: Newsletter und Zahlen

Seit heute gibt es eine Art Counter auf farin-urlaub.de. Momentan scheint sich dieser nicht zu bewegen und es ist nicht klar, was es genau darstellen soll. Ebenso wurde heute folgender Newsletter verschickt:

„OFFIZIELLER FARIN URLAUB NEWSLETTER

Liebe Irre!

Das Weihnachtsfest, die folgenden besinnlichen Feiertage,
schließlich der verwegene Rutsch in ein ganz neues Jahr, in
dem alles wieder möglich erscheint! – das sind Momente, die
auch an wilden, verrückten Musikern nicht spurlos
vorbeigehen. Stunden der inneren Einkehr, ja: auch der
Nachdenklichkeit über die Vergänglichkeit allen Lebens;
Zeit für Reflexion, für den Verzehr allerlei Süßwaren –
und, nicht zuletzt, Zeit für einen Rundbrief. Einen
„Newsletter“, wie es in der Sprache der modernen, technisch
versierten Medienschaffenden heißt; nun denn, ein
Newsletter soll es sein.

Ich muss bei diesen Worten gleich an das Buch der Bücher
denken (1. Thess 5,2) – was könnte schöner sein, als es
sich am knisternden Feuer mit den Briefen eines Paulus
gemütlich zu machen? Aber in dieser schnelllebigen Zeit –
ein Wort übrigens, was man nach den herrschenden Gesetzen
der Rechtschreibung durchaus auch mit nur zwei „l“
schreiben könnte – in dieser schnelllebigen oder
schnelllebigen Zeit also gibt es ja kaum noch bedrucktes
Papier. Wogende Wellen wahlloser Worthülsen, voll von
vielfältigen Verlockungen – alles kann, alles muss sofort
elektronisch vervielfältigt werden, um in dutzenden, wenn
nicht gar hunderten von Haushalten simultan anzukommen.
Bumm! Zack! Zisch! Schon ist es passiert.

Aber die Seele der Menschen?

Die bleibt auf der Strecke. Kann nicht mithalten bei all
dem Tempo, den immer schneller von allen Seiten auf uns
einprasselnden Informationen, dem ganz normalen Wahnsinn
dessen, was wir Modernes Leben nennen; der Preis?
Überforderung, Burn In (vulgo: Branding), Burn On (das
Abendessen, natürlich), Burn Out. Bitter.

Da tut es gut, sich ein paar Mal täglich in einem
abgedunkelten Raum splitternackt auf den mit Brennnesseln
bedeckten Boden zu legen und ein, zwei Stunden lang einfach
nur abwechselnd ein – und auszuatmen; zu fühlen, sich
vorsichtig als Mensch wiederzuentdecken.

In diesem Sinne: auf ein 2014 in Harmonie und
Gleichgewicht!

Euer

farin „Om“ u.“

Viel Spaß beim Grübeln, Rätseln und Spekulieren. Wir warten ab und trinken derweil einen Tee. ;)